| Stellenbosch 2001 |
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Teil 1 14.3.2001 Es ist wieder mal so weit! Einen Monat früher als im letzten Jahr trafen wir uns am Flughafen. Die einen ordentlich Flächendeckend-Solarium-Vorgebräunt, die anderen weiss wie Papier. Um alle Risiken auszuschliessen wurden zwei mit Speeren bewaffnete Späher vorausgeschickt. Adi entwaffnete sich allerdngs bereits am Flughafen. Die Speere landeten im Alteisen. Mit viel Gepäck beladen trafen am Abend auch die restlichen SüdafrikagängerInnen in Zürich ein. Zusätzlich zum Zehnkampfkader (ohne Philipp, neu mit Dani Weder) kamen noch die Vorzehnuhrinsbettgeherinnen (7-Kampfkader) dazu. Am Samstag, den 10.3. konnte das Antritsverlesen durchgeführt werden. Beim Material mussten wir ordentliche Verluste in Kauf nehmen. Am nächsten Tag begann das Training. Dieses Mal noch etwas kühl, wurde es bis zum Mittwoch ziemlich schwül. Wie jedes Jahr galopiert Gautschi heftig durch die Savanne dafür frisst Rolf am Abend doppelt aus der Pfanne. Bei Dani gehts im Stabhochsprung so richtig ab und Xaver macht beim Treten an Ort schon bald einmal schlapp. Der Roli wirft den Speer auch dieses Jahr weit, über 100m braucht er jedoch eine Ewigkeit. Nach dem Training liegen wir in den Klee und Ihr müsst schaufeln den Schnee! Bis Bald! Teil 2 (Röfes Geburtstag) 16.3.2001 Schon bald ist eine Woche vorbei, geschehen ist allerlei. Das Training ist hart wie nie, der Rolf isch 30gi gsi. Es ist ein Fest entstanden, auch ein Geschenk war vorhanden. Ein Seniorenprodukt hat er bekommen, mit viel Freude hat er es genommen. Die Karte war ein kleiner Scherz, gebrochen hat es ihm fast das Herz. Rolf der alte Knacker ist aber noch immer ein Handy-Hacker. So schreibt er SMS wie ein Wiesel, und verheizt noch immer am meisten Diesel. Wie ein Herrgott reisst er an der Hantel, im Wasser ist er der grösste Strampel. Oh Röfe lass das Tauchen sein, wir wollen noch lange bei dir sein. Wer schreibt den besten Reim über das Zehnkämpferdasein, erhält von uns einen feinen Südafrikawein. Es ist für alle Pflicht, uns zu schicken ein Gedicht, wir werden spielen das Schiedsgericht. Bitte schreibt an die Redaktion Teil 3 (Adi Krebs) 17.3.2001 Adi Krebs, unser bester Mann beim Kugelschocken, frisst am Morgen die meisten Flocken. Doch Burli ist ihm auf der Spur und verschreibt ihm eine Hungerkur. 5 Kilo muss er runter, dann ist er wieder fit und munter. Adis Gesang ist eine Wucht, deshalb ergreifen alle die Flucht. Mit dem Gurt hält Adi seinen Bauch in Form, so entspricht auch er der Norm. Adis Muskeln sind wie Stahl, dafür wird seine Stirne kahl. Beim Weitprung lässt er die Erde beben, beim Hochsprung bleibt er am Boden kleben. Doch Adi ist ein lieber Kerl, deshalb haben wir ihn alle gern! Teil 4 (André Gautschi) 20.3.2001 Gautschis Pferdelunge ist so gross, die stellt sogar den Haile bloss. Mit der Kugel ist er viel zu nett, im Weitsprung trifft er selten das Brett. Im 400er geht er los wie nie, er übertrifft dort jedes Vieh. Beim Essen lässt er sich reichlich Zeit, zum Wiederkäuen braucht er eine Ewigkeit. Er hat ein schlechtes Schnitzel gekaut, im Magen hat sich ein Gewitter aufgebaut. An BSE ist er vorbeigekommen, dafür hat es ihm die Kraft genommen. Aufs WC muss er jetzt rennen, in der Nacht kann er kaum pennen. Doch Besserung ist jetzt in Sicht, deshalb schreiben wir ihm dieses Gedicht. Teil 5 (Daniel Weder) 22.3.2001 Wir schreiben heute ein Gedicht, über Dani unser Federgewicht. Seine Schienbeine kann er hier kaum schohnen, Mireille meint, eine Massage würde sich lohnen. Doch schlafen kann er danach kaum, seine Beine feuern auch im Traum. Denoch sticht er beim Stab am besten ein, in den Pool bringen wir ihn nicht hinein. Baden ist für ihn eine Qual, seine Waden sind hart wie Stahl. Einsendeschlus 24.3.2001 1.Rang Frany u Kathrin Krebs 10-Kampf isch e schöne Sport drum reise mir vo Ort zu Ort: Ds Landquart fö si meischtens a, wär starch isch darf uf Gözis ga Am erschte Tag isch Sprint agseit wos när mit Wytsprung wytergeit. Ds Chügele isch ou drbi. dert wot jede dr wytischt si Im Hoch muesch höch über d'Latte gumpe da darf me sech de nid la lumpe, süsch si di Punkt, wod nid hesch gha zum Schluss de no bim 4er ds ha. Am zwöite Tag, me gloubts fasch nit, si d'Hürde dra im 6er Schritt Dr Diskus, ja dä flügt scho schön drum flatteret er nid im Föhn. Stabhochsprung wird bestimmt o ga muesch nume dr richtig Stäcke ha Dr Speer dä flügt ja vo allei drum gömer nach em 15er hei. Üses 10-Kampf-Team, das isch dr Hit mir hoffe, sie blibe aui fit. Im Momänt treniere si i wärmerem Gefilde dert chöi o Adis Pfündli schwinde... Näbscht "höcher, schnäuer, weiter" liebi 10-Kämpfer blibet immer heiter. E letschte Wunsch a au Atlethe sammlet Punkt u verschänket kener Meter "Freude herrscht", das finde mir ds Bescht Ändi Saison gits immer ds 10-Kampf-Fescht. 2.Rang Fritz Berger alias "Apache Indianer" "Ein Grabser namens Burli Speer geriet im Klotener Stossverkehr am Zoll an den falschen Frosch und flog anstatt nach Stellenbosch nordwärts gegen Stockholm hin, er aber nach zwei Stunden schrie: "Der Rüssel fehlt beim Elchgetier!" 3.Rang Mänu Liechti Der Zehnkampf Ja der Zehnkampf der ist hart, doch die Zehnkämpfer sind geschmeidig und smart. Jeder Kampf beginnt mit einem kurzen Sprint, am liebsten gleich mit Rückenwind. Die schnellen schiessen aus den Pflöcken, andere dagegen bleiben hocken. Der Weitsprung ist nicht Jedermanns Sache. Manche Ferse schwörte dabei seinem Körper Rache. Wenn dieser Fall eingetreten ist, ist das ein riesengrosser Mist. Doch die meisten können Springen und dabei noch Fröhlich singen. Geht es weit, dann ist die Freude gross, Doch nach dem zweiten Nuller, macht sich jeder in die Hos. Hast du dich von diesem Problem befreit, dann freu dich aufs Kugelstossen, weil dort jeder schreit. Du bist der King, fliegt die Kugel in hohem Bogen, doch zuerst musst du sie hochheben vom Boden. Drehen, stossen und schreien wie verrückt. Fliegt die Kugel weit, dann sind die Fans entzückt. Beim Hochsprung, gilt es hoch zu springen, die guten Springer müssen jedoch mit der Wartezeit ringen. Diese meist grosse Wartezeit, vertreibt man mit Gemütlichkeit. Ist man endlich mit Springen dran, fangen die ersten schon mit dem vierhunderter an. Dieser Lauf gibt einem den Rest. Und die meisten ziehts auch gleich ins Nest. Doch zuerst wird gegessen, das hätte ich beinahe noch vergessen. Der zweite Tag beginnt mit den Hürden, über die sich viele Athleten rüberwürgen. Sind dann die Knöchel weich geschlagen, Stehen meist Sanitäter rum, um einen wegzutragen. Und wenn das nicht nötig ist. Drückt die Blase und es wir irgendwo hingep........ Hoppla, das werfen des Diskus ist an der Reihe Das ist einfach, das Motto lautet "dräiä, dräiä". Fliegt der Diskus weit, dann vergeht bis zur Landung eine Ewigkeit. Doch bleibt man Realist, weis man, dass das nur selten ist. Der Stabhochsprung ist vielfach eine Zitterpartie. Die meisten bekommen davon weiche Knie. Doch wer ein wahrer Kämpfer ist, der kennt keine Gnade und rennt ohne Rücksicht auf die Grube mit dem Stabe. Hoch fliegen das ist schön. Doch aufgepasst auf den Föhn. Denn wenn er einen Springer erfasst, dieser glatt die Matte verpasst. Doch meist geht die Sache glimpflich aus und ist man rüber lässt man seine Freude raus. Beim Speerwerfen da geht es ab. Da gibt es leider schon manche die machen schlapp. Doch ein Richtiger Athlet, wirft, nachdem er steht. Weit fliegt das Geschoss durch die Lüfte und trifft den Kampfrichter beinahe in der Hüfte. Dann ist fertig mit dem Spass. gerannt wird nun und das ohne Mass. über drei Runden geht die Tortur, und das alles in der ersten Spur. Fühlst du dich schnell und geschmeidig, ruft der Trainer "zu langsam" und man ist beleidigt. Ins Ziel kommt man kaputt und leer. Und denkt "so was mach ich sicher nieee mehr" |